Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft engagiert sich für fairen Handel

Am 7. März stimmt das Schweizer Stimmvolk über das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien ab. Dieses eröffnet Schweizer Exporteuren neue Chancen und integriert dabei verbindliche Nachhaltigkeitsbestimmungen. Aus diesem Grund stellt sich die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft hinter die Wirtschaftspartnerschaft.

Neue Exportchancen für die Schweizer Ernährungswirtschaft

Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern, Käsern, Lebensmittelherstellern, Detailhändlern, Konsumentinnen und Konsumenten sowie ihren gesamtschweizerischen Organisationen hat die Interessensgemeinschaft Agrarstandort Schweiz (IGAS) eine eigene Kampagne für ein JA zum Freihandelsabkommen mit Indonesien lanciert. Bereits letzte Woche hat das JA-Komitee der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft sein Kampagnensujet veröffentlicht mit dem treffenden Slogan: «Im Interesse von Mensch und Umwelt. Endlich faire Handelsregeln. Ja zu mehr Nachhaltigkeit.» Damit kommuniziert das Komitee eindeutig, worum es beim Abkommen geht: Um fairen Handel einerseits und fortschrittliche Nachhaltigkeitsbestimmungen andererseits. Ein JA zum Abkommen mit Indonesien öffnet Schweizer Unternehmen die Tür zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Zukunft. Für Schweizer Käse-Exporteure, Babynahrungshersteller oder Schokoladenmanufakturen bieten sich neue Absatzchancen in einem Land mit knapp 270 Millionen Einwohnern. Das sichert Jobs in beiden Ländern und schafft darüber hinaus neue Arbeitsstellen.

Zukunftsweisende Nachhaltigkeitsregeln

Nebst den wirtschaftlichen Möglichkeiten sind für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft vor allem die verbindlichen Nachhaltigkeitsstandards von besonderer Bedeutung. So ist im Abkommen klar verankert, dass nur nachhaltig produziertes und zertifiziertes Palmöl vom Zollabbau profitiert. Dies kommt auch der Umwelt und den Menschen in Indonesien zugute. Die Abholzung von Regenwäldern wird gebremst, die Luft- und Wasserverschmutzung reduziert und die Rechte der lokalen Bevölkerung respektiert. Das Abkommen ist somit ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, während ein Nein bloss den Status quo zementiert.  
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